Historische Eckdaten der Stadtteile
1107/1120 Wiesdorf wird erstmals urkundlich erwähnt
1860/61 Carl Leverkus baut seine
Ultramarinfabrik in Wiesdorf
und nennt die Siedlung „Leverkusen“
31.08.1889 Wiesdorf und Bürrig bilden
gemeinsam die
Bürgermeisterei Küppersteg
01.04.1920 Zusammenschluss von Bürrig und
Wiesdorf zur Bürgermeisterei unter
dem Namen Wiesdorf mit 26.671 Einwohnern
12.02.1921 Verleihung der Stadtrechte an Wiesdorf
01.04.1930 Zusammenschluss mit Schlebusch,
Steinbüchel und
Rheindorf zur Stadt Leverkusen mit 42.619
Einwohnern
01.04.1955 Leverkusen wird kreisfreie Stadt mit 78.623 Einwohnern
17.11.1963 Leverkusen wird Großstadt mit 100.000 Einwohnern
01.01.1975 Zusammenschluss der Städte
Leverkusen Opladen, Bergisch Neukirchen
unter Eingliederung des Stadtteils Hitdorf der Stadt Monheim zur
neuen
kreisFreie Stadt Leverkusen mit ca. 170.000 Einwohnern
1168 Opladen wird erstmals urkundlich erwähnt
1858 Verleihung der Stadtrechte
1914 Opladen wird Kreisstadt
1930 Eingemeindung von Quettingen und Lützenkirchen
01.01.1975 Zusammenschluss mit Leverkusen
1223 Neukirchen wird erstmals urkundlich erwähnt
1820 Neukirchen kommt zur Bürgermeisterei Opladen
1857 Verleihung der Stadtrechte an Neukirchen
1904 Wegen des Eisenbahnanschlusses Namensänderung in Bergisch Neukirchen
1975 Zusammenschluss mit Leverkusen
1151 Hitdorf wird erstmalig urkundlich erwähnt
1356 Der Rheinhafen Hitdorf wird erstmals genannt
1857 Verleihung der Stadtrechte an Hitdorf
1960 Eingemeindung Hitdorfs nach Monheim
1975 Eingliederung nach Leverkusen
1135 Schlebusch wird erstmals Erwähnung
1220 Erbauung von Schloß Morsbroich
1889 Neubau von St. Andreas
1929 Volksentscheid gegen die Eingemeindung nach Köln
1930
Gründung der Stadt Leverkusen mit 42.619 Einwohnern durch
Zusammenschluss der Orte Schlebusch,
Steinbüchel, Rheindorf
und der Stadt Wiesdorf
1158 Konrad von Steinbüchel erwirbt einen Rittersitz
1582 Weihung der Kapelle des heiligen Antonius mit der Sau in Fettehenne
1700 Die Antonius-Kapelle wird wegen Baufälligkeit abgerissen
1724
Komptur von Droste auf Morsbroich kauft den Steinbüchler
Rittersitz
für den Deutschen Orden, dem er bis 1798 gehört
1737
Neuerrichtung der Kapelle in Fettehenne und Weihung
dem Hl. Johannes von Nepomuk
1823
Bürgermeister Rossi leitet von Fettehenne aus 43 Jahre die
Geschicke
der Gemeinden Schlebusch, Steinbüchel und Lützenkirchen
1890
Friedrich Weskott, Sohn des Bayer-Mitgründers
erwirbt den Herrensitz von Steinbüchel
1897 In Neu-Boddenberg wird die abgetragene Nikolaus-Kirche neu errichte
1930
Gründung der Stadt Leverkusen mit 42.619 Einwohnern durch
Zusammenschluss
der Orte Schlebusch, Steinbüchel, Rheindorf
und der Stadt Wiesdorf
1600
Mathildenhof: soll hier eine Siedlung bestanden haben,
die
1678 zerstört wurde
1910
errichtete Friedrich Weskott ein Obstgut, welches er nach dem
Namen seiner Frau Mathilde, "Mathildenhof" benannte
1930
Gründung der Stadt Leverkusen mit 42.619 Einwohnern durch
Zusammenschluss
der Orte Schlebusch, Steinbüchel, Rheindorf
und der Stadt Wiesdorf
1958 Baubeginn der jetzigen Siedlung nach Ratsbeschluss
1115
Erste Erwähnung Isaaks von Rheindorf,
eines ritterlichen Dienstmannes des Grafen von Berg
1170 Erwähnung der Kirche St. Aldegundis
1181 Ausbau von St. Aldegundis als Wehr- und Schutzkirche
1200 Rittersitz des Manfred von Rheindorf
1360 Mitverwaltung Rheindorfs durch das Amt Monheim für den Grafen von Berg
1657 St. Aldegundis bietet Schutz vor dem Rheinhochwasser
1705 Errichtung des Zollhofes
1784 Bau des Bergerhofes
1815 Aufhebung der Zollstation
1840
Veränderung des Flusslaufes der Dhünn, die nicht mehr direkt in
den Rhein,
sondern bei Rheindorf in die Wupper mündet
1896 Ausscheiden aus dem Bürgermeister-Verband mit Monheim
1911 Errichtung des Rheindeiches
1930
Gründung der Stadt Leverkusen mit 42.619 Einwohnern durch
Zusammenschluss der Orte Schlebusch, Steinbüchel, Rheindorf und
der Stadt Wiesdorf.
1944 Ausbombung des Haupthauses der Burg Rheindorf
1949 Ansiedlung der Denso Chemie
1223 (Bergisch) Neukirchen wird erstmals urkundlich erwähnt
1300 Erste Erwähnung von Atzlenbach
1521 Erwähnung von Unterölbach (Under-Euuelbach)
1555
Neukirchen erhält ein eigenes Gericht, das 1600 mit dem
Schlebuscher Gericht vereinigt wird
1630 Der Ort wird im dreißigjährigen Krieg niedergebrannt
1781 Ausbau der evangelischen Kirche
1795 Besetzung durch die Franzosen (bis 1801)
1807
Neukirchen und Witzelden unterstehen einer
gemeinsamen Bürgermeisterei
1815 Gründung der Rheinischen Obstkrautfabrik
1820
(Bergisch) Neukirchen kommt bei der Teilung der Bürgermeisterei
Witzelden
zur Bürgermeisterei Opladen
1851 Trennung von Opladen
1857 Verleihung des Stadtrechts an (Bergisch) Neukirchen
1881
Durch die Linie Opladen-Lennep gewinnt Neukirchen Anschluss
an das Eisenbahnnetz
1904
Name der Stadt Neukirchen wird in Bergisch-Neukirchen
abgeändert,
nachdem der neuerrichtete Bahnhof auch so benannt wurde
1910 Absturz des Luftschiffes "Erbslöh" bei Pattscheid
1964 Name der Stadt Bergisch-Neukirchen wird in Bergisch Neukirchen abgeändert
1975 Zusammenschluss mit Leverkusen im Rahmen der kommunalen Neugliederung
1147 Bürrig: erstmalige urkundliche Erwähnung
1280 Graf Adolf von Berg erhält das Patronat über St. Stephanus
1399 Überfall auf Burg Reuschenberg durch Kölner Bürger
1477 Neubau der Reuschenberger Mühle
1845
Errichtung eines Bahnhofs (Küppersteg) an der neuerrichteten
Cöln-Mindener Eisenbahn
1860 Ansiedlung von Sprengstoffirmen
1889
Wiesdorf und Bürrig bilden die gemeinsame Bürgermeisterei
Küppersteg
und scheiden damit aus dem Bürgermeisterverbund mit Opladen aus
1893 Bau des Rathauses, der heutigen Post
1920
Zusammenschluss von Bürrig und Wiesdorf zur Bürgermeisterei
unter dem
Namen Wiesdorf mit 26.671 Einwohnern
1930 Bürrig gehört als Stadtteil von Wiesdorf zu Leverkusen
1975 Zusammenschluss mit Leverkusen im Rahmen der kommunalen Neugliederung
1155 Lützenkirchen: oder 1165 Erste urkundliche Erwähnung
1363 Lützenkirchen wird Sitz des bäuerlichen Landgerichts
1439 Erwähnung der Lehner Mühle
1506 Erwähnung von Biesenbach
1519 Glocke von St. Maurinus wird gegossen
1603 Erwähnung der Pulvermühle
1673 Erwähnung der Kreuzkapelle
1717 Woll- und Leinenweber ziehen nach Lützenkirchen
1807 Lützenkirchen ist mit Schlebusch verbunden
1842 Errichtung der Bergischen Krautfabrik Boddenberg
1847 Weihe der neuen Maurinus-Kirche nach Abbruch der alten
1860 Aufnahme der Produktion der Kleineisenfabrik Tillmanns in Neucronenberg
1878 Errichtung der Post
1897 Gründung der Spar- und Darlehenskasse
1908 Gründung der Feuerwehr
1914 Bau der elektrischen Kleinbahn
1927 Anschluss an die Gasversorgung
1930
Ausscheiden aus der Bürgermeisterei mit Schlebusch und
Eingemeindung
mit Quettingen nach Opladen
1975 Zusammenschluss mit Leverkusen im Rahmen der kommunalen Neugliederung
1157 Küppersteg: Erste Erwähnung als Steg über die Dhünn bei Bürrig
1845 Bau des Bahnhofs an der neuerrichteten Cöln-Mindener Eisenbahn
1889
Wiesdorf und Bürrig bilden die gemeinsame Bürgermeisterei
Küppersteg
und scheiden damit aus dem Bürgermeisterverbund mit Opladen aus
1920
Durch den Zusammenschluss von Bürrig und Wiesdorf ist Küppersteg
nun ein Teil der Stadt Wiesdorf
1928 Bau der Christus-König-Kirche
1930 Küppersteg wird mit Wiesdorf Stadtteil von Leverkusen
1975 Zusammenschluss mit Leverkusen im Rahmen der kommunalen Neugliederung
1209 Erstmalige Erwähnung Quettingens als Quettinheim
1377 Erste Erwähnung des Quettinger Hofes
1423 Teilung des Quettinger Hofes in Ober- und Unterhof
1930 Eingemeindung mit Lützenkirchen nach Opladen
1975 Zusammenschluss mit Leverkusen im Rahmen der kommunalen Neugliederung
1325
Erstmalige Erwähnung von Demanfort als Hof nahe Wiesdorf
auf der
Schlebuscher Heide
1591 Mannefurt gehört dem Besitzer von Steinbüchel
1795 Plünderung von Hof Manfort durch die Franzosen und Umsiedlung des Hofes
1867 Bau des Bahnhofes Schlebusch an der Bergisch-Märkischen-Eisenbahn
1870 Bau der Sprengstoff-Fabrik Kaiser und Edelmann (später Dynamit Nobel)
1872 Errichtung des Walzwerkes (später Wuppermann)
1875 Bau der ersten Schule
1886 Bau des Bahnhofes Morsbroich an der Rheinischen Bahn
1900
Die Wiesdorfer Ortsteile Manfort, Schlebusch-Bahnhof und
Wiesdorfer Heide
werden ab jetzt unter der Namensbezeichnung Manfort geführt
1911 Zuzug von Eumuco
1912/13 Errichtung der St. Josephs-Kirche
1930 Manfort wird mit Wiesdorf Stadtteil von Leverkusen
1953 Bau des neuen Stadtteils Alkenrath

